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Videotechnik analog & digital

Mit einem Camcorder halten Sie viele schöne Momente fest oder drehen Ihren ersten Film. Auch eine Überspielung der analogen Formate Hi8, 8mm oder VHS ist möglich. Für alle die ihre Kindheitserinnerungen noch auf alten Bänder haben bieten wir auch das Umkopieren und Remastern auf DVD in unserem Service-bereich an. Neben den Kameras selbst für wir natürlich auch ein großes Zubehör-sortiment dafür. Welches Camcorderformat Sie benötigen hängt von Ihrem Einsatzgebier ab - informieren Sie sich über die einzelnen Standarts durch klicken auf die jeweilige Rubrik.

Folgende Rubriken und Hersteller sind bei uns im Sortiment:

Analoge Camcorder Formate:

Digitale Camcorder Formate:

Analoge Camcorder Formate

  • 8mm: Dieses Kassettenformat bietet eine Auflösung von 270 Zeilen. Man kann bei normaler Aufnahmegeschwindigkeit 120 Minuten auf eine Kassette aufnehmen. Die 8mm-Kassette kann nur in Verbindung mit einem Fernseher und/oder Videorecorder angesehen werden.
  • Hi8: Das Hi8-Format bietet 400-Zeilen-Auflösung, bei der Überspielung auf 8mm 240 Zeilen.
  • VHS: … ist der alte Video-Standard mit einem 12mm-Videoband. Bei einer Auflösung von 240 Zeilen ist es gut genug für Fernsehaufzeichnungen. Läuft in jedem Videorecorder.
  • S-VHS: Super-VHS ist der ehemalige Profi-Standard mit einer Auflösung von 400 Zeilen. Alle S-VHS-Videorecorder können VHS-Kassetten abspielen, aber nur wenige VHS-Recorder können S-VHS-Kassetten abspielen.
  • VHS-C: Kompakte (C = Compact) VHS-Kassetten sind kleiner als die normalen VHS-Kassetten. Die Auflösung ist aber dieselbe, allerdings braucht man einen Kassettenadapter, um die Kassetten in einem VHS-Recorder abspielen zu können.

Wenn Sie Ihr Video von einem analogen Camcorder auf einen PC überspielen wollen, benötigen Sie zusätzliche Hardware. Manche schwören auf die Video Capture Card, andere bevorzugen Konverter wie die Pinnacle Studio Moviebox DV oder Dazzle Video Bridge zum Digitalisieren. Der Anschluss erfolgt über ein FireWire- oder USB-Kabel. Diese Geräte werden meist inklusive Videobearbeitungssoftware geliefert. Achten Sie auf die Kompatibilität mit dem System Ihres Computers.

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Digitale Camcorder Formate

Mit einem digitalen Camcorder können Sie Filme in bester Qualität aufnehmen und anschließend an Ihrem Computer bearbeiten. Farben und Kontrast sind wesentlich besser als bei analogen Camcordern. Die meisten Digital-Camcorder nehmen sogar in Studioqualität auf, mit einer Auflösung von 500 Zeilen. Das nichtlineare digitale Videoformat (DV) ermöglicht darüber hinaus eine Szenenauswahl, eine präzise Bearbeitung und das Hinzufügen von Spezialeffekten.

  • MiniDV Das MiniDV-Format ist derzeit das meist verwendete und auch empfehlenswerteste Format. Es ist sowohl für Freizeitfilmer als auch für Profis geeignet. MiniDV-Camcorder haben bessere Linsen und mehr Bearbeitungsmöglichkeiten als Digital8-Camcorder und sie sind in zwei Größen erhältlich: Standard und Ultrakompakt. Das Standardmodell ist günstiger und hat größere und einfacher zu handhabende Bedienelemente. Mit beiden kann man fürs Internet komprimierte Clips aufnehmen und eine Standbildfunktion nutzen. MiniDV nimmt in Studioqualität mit 500 Zeilen auf.

  • Digital8 ist hervorragend geeignet für Leute, die bisher die Hi8- oder 8mm-Formate verwendet haben. Sie können damit alle ihre alten Hi8- und 8mm-Aufnahmen ab- und überspielen. Digital8-Camcorder sind günstiger als MiniDV-Camcorder und ermöglichen auch das Erstellen von kleinen Videoclips fürs Internet. Oft ist noch eine Standbildfunktion dabei. Wie der MiniDV-Camcorder nimmt Digital8 mit einer Auflösung von 500 Zeilen in Studioqualität auf. Denken Sie daran, dass die digitale Aufnahme „schneller“ geht als die analoge, d.h. dass eine 120-minütige Aufnahme, von einer Hi8-Kassette digital überspielt, nur 60 Minuten Speicherplatz braucht.

  • DVD Wer seine Aufnahmen gleich auf DVD haben will, wählt einen DVD-Camcorder, der direkt auf die Formate DVD-R oder DVD+RW schreibt. DVD-Camcorder entsprechen ungefähr den MiniDV- und Digital8-Geräten der mittleren Preisklasse. Das Speichermedium DVD ist länger haltbar als eine Kassette. Nach der Aufnahme dauert die abschließende Bearbeitung („Finalizing“) ca. 10 Minuten, danach können Sie sich Ihren Film mit einem stationären DVD-Player oder einem Computer-DVD-Laufwerk ansehen. Eine DVD-R-Disc kostet ungefähr so viel wie eine MiniDV-Kassette und eine DVD+RW ungefähr das Doppelte. Dafür sind DVD+RW (RW = rewritable) wiederbeschreibbar, also mehrfach verwendbar und können zudem weiter bearbeitet werden.

  • MicroMV Wer auf dem neuesten Stand sein will oder einen möglichst kleinen Camcorder sucht, sollte sich für das Format MicroMV entscheiden. Die ultraleichten Sony-Camcorder sind nur 10 cm hoch, 5 cm breit und 7,5 cm dick. Das MicroMV-Format hat eine höhere Komprimierung als das MiniDV-Format. Allerdings stehen viele Videobearbeitungsfunktionen erst zur Verfügung, wenn die Aufnahme in ein anderes Format konvertiert wurde.

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Linsen und Beleuchtung
Die Optik eines Camcorders wird durch den optischen Zoom, die Beleuchtungsstärke (gemessen in Lux) und die angeboten manuellen optischen Einstellmöglichkeiten bestimmt.

Halten Sie nach der richtigen Linse Ausschau. Camcorder haben einen digitalen und einen optischen Zoom. Der optische Zoom wird durch die Linse bestimmt. Je mehr optischen Zoom die Linse bieten kann, desto größer ist die Bandbreite des Zooms zwischen Nahaufnahme und Landschaftaufnahme. Ein zehnfacher optischer Zoom ist für die meisten Hobbyfilmer vollkommen ausreichend. Ignorieren Sie die Zahlenangaben zum digitalen Zoom, denn dieser ist eigentlich kein echter Zoom: Die digitale Vergrößerung geht auf Kosten der Qualität.

Lux, die Beleuchtungsstärke. 1 Lux ist die Stärke der Beleuchtung pro Quadratmeter. Dabei wird die so genannte Schwachlicht-Empfindlichkeit gemessen. Die Luxstärke zeigt an, wie viel Licht ein Camcorder braucht, um ein brauchbares Bild aufnehmen zu können. Im Allgemeinen genügt eine Empfindlichkeit von 7 Lux oder weniger. Niedrigere Werte bedeuten dabei eine größere Empfindlichkeit des Camcorders oder anders ausgedrückt: Je niedriger der Wert, desto weniger Licht benötigt der Camcorder für eine brauchbare Aufnahme.

Es gibt sogar Camcorder, die mit der Night-Vision- oder Night-Shot-Funktion (Nachtblende) bei 0 Lux noch Videos aufnehmen können. Ein geringer Lux-Grad und die Verlangsamung der Verschlussgeschwindigkeit erzeugen zudem bessere Farben als eine automatische Schwachlicht-Voreinstellung. Wenn Sie vorhaben, öfter bei schwachem Licht zu filmen, sollten Sie an eine Beleuchtung denken oder zumindest darauf achten, dass der gewünschte Camcorder einen Aufsatz für eine Lampe oder einen Scheinwerfer hat.

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Der CCD-Sensor und die Auflösung
Die Qualität Ihrer Videoaufnahmen hängt vom elektronischen CCD-Sensor Ihres Camcoders ab. Das CCD (charge-coupled device) konvertiert das einfallende Licht in einzelne Pixelpunkte, um Bilder zu erzeugen. Je mehr effektive Pixel erzeugt werden, desto größer die Auflösung und desto besser die Qualität. Achten Sie also beim Kauf eines Camcorders auf die Anzahl der CCD-Sensoren und die Anzahl der Pixel, die jeder Sensor erzeugt.

  • Anzahl der CCD-Sensoren: Camcorder haben entweder einen oder drei Sensoren. Drei Sensoren – je einer für die Farben Rot, Grün und Blau – liefern bessere Qualität, aber zu einem höheren Preis.

  • Größe des CCD-Sensors: Die Standard-Sensoren haben eine Größe von 1/6 Zoll bis 1/3 Zoll. Größere Sensoren erzeugen mehr Pixel, verbessern also die Qualität.

  • Effektive Pixelanzahl: Die CCDs nutzen einen Teil der erzeugten Pixel für die Erzeugung des Bildes (effektive Pixel), einen anderen Teil aber für das Filtern des Bildes. Die effektive Pixelanzahl ist die entscheidende. Normalverbrauchern reicht ein Sensor mit einer effektiven Pixelanzahl ab 300.000. Profis sollten bei einem Sensor nicht unter 690.000 Pixel bleiben, bei drei Sensoren sollten es jeweils mindestens 250.000 sein.

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Sucher und LCD-Displays
Im Sucher oder auf dem Display sehen Sie, was Sie gerade filmen. Die kleineren Sucher haben den Vorteil, dass auch bei starker Sonneneinstrahlung noch etwas zu erkennen ist. Es gibt sie in Farbe oder in Schwarz-Weiß. Schwarz-Weiß bietet den Vorteil eines erhöhten Kontrasts, der es erleichtert überbelichtete Stellen besser auszumachen.

Ein LCD-Display (Liquid Crystal Display) ist dagegen größer und liefert so ein größeres Displaybild. Allerdings kann man bei starker Sonneneinstrahlung kaum etwas erkennen. Es gibt aber Camcorder mit LCD-Displays, bei denen die Helligkeit verstellt werden kann. Im Allgemeinen reicht eine Displaygröße von 6 Zentimetern. Größere Displays belasten den Akku.

Es werden auch Touchscreen-Displays angeboten, bei denen Sie die Menüs direkt auf dem Bildschirm anwählen und auch den Fokus einstellen können.

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Mikrophone und Tonqualität
Digital8- und MiniDV-Camcorder-Mikrophone unterstützen 12-Bit- oder 16-Bit-Audio. 16-Bit-Aufnahmen bieten Stereo-CD-Qualität, während bei 12-Bit-Aufnahmen nur ein Stereokanal für den aufgenommen Ton verwendet wird, der andere Kanal wird für zusätzliche Tonaufnahmen, wie Kommentare oder Musik freigehalten. DVD-Camcorder bieten darüber hinaus Dolby Digital.

Von Werk ab eingebaute Mikrophone sitzen entweder vorne oder oben auf dem Camcorder. Vorne eingebaute Mikrophone nehmen den Ton meist besser auf. Oben eingebaute geben die Stimme des Filmenden besser wieder. Wenn Sie viel Gesprochenes aufnehmen wollen, nehmen Sie am besten ein Zoom-Mikrofon, damit Ihnen kein Wort entgeht.

Filmemacher sollten in ein großes externes Mikrophon investieren und dabei natürlich darauf achten, dass der Camcorder einen entsprechenden Mikrophonanschluss hat.

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Eingänge und Ausgänge
Verbinden Sie Ihren Camcorder mit Ihrem Computer, Fernseher, Videorecorder oder analogem Camcorder.

  • IEEE 1394: Dieser Anschluss wird von Apple „Firewire“ und von Sony „iLink“ genannt. IEEE 1394 ermöglicht eine Hochgeschwindigkeitsübertragung Ihres Filmmaterials zu Ihrem PC.

  • USB: DVD-Camcorder verwenden üblicherweise den USB-Anschluss zur Übertragung der Videodaten.

  • A/V: Der klassische Audio-Video-Anschluss ermöglicht die Verbindung mit dem Fernseher oder Videorecorder über ein normales Antennenkabel.

  • S-Video: Die Übertragungsqualität zu Fernseher und Videorecorder ist etwas besser mit einem S-Videokabel und -anschluss.

Wenn Ihr Camcorder eine Analog-Digital-Konvertierung ermöglicht, können Sie Ihre alten Analogaufnahmen digitalisieren, indem Sie den Analog-Camcorder über das Antennen- oder über das S-Videokabel mit Ihrem neuen Digital-Camcorder verbinden.

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Manuelle Grundeinstellungen
Folgende manuelle Grundeinstellungen sollten vorhanden sein, damit Sie das Beste aus Ihrer Linse herausholen können:

  • Blende: Mit der Blende können Sie einstellen, wie viel Licht das CCD des Camcorders erreicht. Für Aufnahmen mit schwachem Licht benötigen Sie eine Blende von 1:1,4.

  • Verschlussgeschwindigkeit: Damit erhöhen oder vermindern Sie die Zeit, die ein Camcorder braucht, um ein Bild aufzunehmen. Für sich schnell bewegende Objekte benötigen Sie eine höhere Verschlussgeschwindigkeit.

  • Weißabgleich: Damit definieren Sie für den Camcorder, welches Weiß gerade bei der aktuellen Aufnahme als Anhaltspunkt für die anderen Farben genommen werden soll. So optimieren Sie die Farben bei verschiedenen Lichtverhältnissen. Einige Camcorder warten auch mit Voreinstellungen für sonniges, bewölktes oder schummriges Licht auf.

  • Bildstabilisierung: Damit werden Verwacklungseffekte ausgeglichen, besonders beim Heranzoomen zu einer Nahaufnahme.

Alle Camcorder haben einen Auto-Fokus, eine Funktion, die automatisch das Objekt im Vordergrund aussucht und die Schärfe entsprechend einstellt. Profis und Hobbyfilmern sei aber ein manueller Fokus empfohlen. Profis sollten sowieso eine 3-CDD-Kamera wählen, die auch einen Aufsatz für Filter und Linsenkonverter beinhaltet.

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Standbilder und digitale Effekte
Mit vielen Camcordern können Standbilder oder kurze komprimierte Videoclips fürs Internet erzeugt werden. DVD-Camcorder speichern die Standbilder auf einer Speicherkarte oder direkt auf der DVD. Digital8- und MiniDV-Camcorder können diese Aufnahmen nur auf der Speicherkarte ablegen.

Die Standbildfunktion kann allerdings nicht Ihre Digitalfotokamera ersetzen. Die Qualität, die eine digitale Fotokamera für Einzelbilder liefert, kann von einem Camcorder nicht erreicht werden. Wenn Sie eine Digitalkamera kaufen möchten, helfen wir Ihnen in den eBay Produktinfos für Digitalkameras.

Digitale Camcorder sind oft mit einer ganzen Reihe von Zusatzfunktionen bzw. Spezialeffekten ausgestattet:

  • Fading: … ermöglicht das Ein- und Ausblenden einer Szene, um den Szenenwechsel fließend zu gestalten.

  • Wischer: … schiebt eine Szene zur Seite; so können ebenfalls Szenenübergänge hergestellt werden.

  • Mosaik: Auch das „Zerbrechen“ einer Szene in kleine mosaikartige Teile kann ein effektvoller Szenenübergang sein.

  • Sepia: Mit dieser Einstellung wird eine Aufnahme bräunlich eingefärbt, um einen antiken Look zu kreieren.

  • Titelerstellung: Erstellen Sie Ihre eigenen Untertitel, Überschriften oder Kommentare.

  • Datums- und Zeitangaben: … zeigen in einer Ecke des Videos immer Zeit und Datum an. Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie sicher gehen, dass man diese Funktion auch ausblenden kann.

  • Nachtblende: Damit können Sie auch nachts (bei 0 Lux) filmen, das Bild bekommt allerdings einen starken Grünstich.

Alle gängigen Videobearbeitungsprogramme haben übrigens ähnliche Funktionen.

 

So - jetzt haben Sie hoffentlich erstmal einen Übeblick gewinnen können. Gern beraten wir Sie noch individueller auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet in unserem Technik-geschäft auf der Kesselsdorfer Str. 61.

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