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| GESCHICHTE DER DRESDNER KAMERAS |
Ihagee Kamerawerk AG Dresden |
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Die Technikgeschichte der einäugigen Kleinbild-Spiegelreflexkameras begann 1936 mit der Kine Exakta. Vom Wagnis des damaligen Ihagee Kamerawerk Steenbergen & Co. entwickelte sich dieser Kameratyp zum Welterfolg. Noch heute sind einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkameras gefragte Modelle in aller Welt. Dem konstruierenden Mechaniker KARL NÜCHTERLEIN ist es zu danken, daß er mit Weitsicht, allen Zweiflern zum Trotz, mit der Kine Exakta eine neue Epoche im internationalen Kamerabau eingeleitet hat. Die Folgemodelle der Kine Exakta berücksichtigen immer den fortgeschrittenen Stand der Technik. Die vergrößerte Schwenklupe am Lichtschacht und eine veränderte Halterung des ansteckbaren Vakublitzgerätes waren die wesentlichsten Änderungen in der Modellreihe der Kine Exakta, die bis Anfang 1950 produziert wurde. Die nachfolgende Exakta Varex hatte ihre Besonderheit in den wechselbaren Sucherelementen. Die Folgemodelle Exakta Varex IIa, Exakta Varex IIb und die Baureihe der Exakta VX 1000/500 setzten die Exakta-Tradition fort. Ende 1970 wurde die letzte Ihagee-Exakta-Kamera ausgeliefert. Für andere Kameratypen war das Jahr 1949 besonders bedeutsam. Die Contax S wurde als erste einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit festem Pentaprismensucher vorgestellt, ebenso die Praktica. Eine völlige Neukonstruktion gegenüber der früheren Praktiflex von 1939, die bereits einen Rückkehrspiegel besaß. |
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Ihagee Kamerawerk AG Dresden |
Die Konzeption der Praktica-Kameras war erfolgsträchtig. Dem Grundmodell von 1949 folgten insgesamt 13 unterschiedliche Praktica-Baureihen mit insgesamt 105 Einzelmodellen. Fast 8 Millionen Praktica-Kameras wurden in Dresden produziert. Die letzte Praktica-Konstruktion von 1990, die Praktica BX 20s, wurde Dank ihrer ausgereiften Technik zum Basismodell der Kameraproduktion der 1991 gegründeten Schneider Feinwerktechnik GmbH & Co, KG in Dresden. Doch nicht nur Spiegelreflexkameras wurden in Dresden hergestellt, sondern auch eine Vielzahl von Geräten der Fototechnik. Hervorzuheben sind die Zeitlupengeräte Pentazet für Bildfrequenzen bis zu 40.000 Bildern pro Sekunde, Röntgenfilm-Entwicklungsautomaten und das komplexe Pentakta-Mikrofilm-Gerätesystem zur Herstellung und Nutzung von Microfiches in der modernen Informationstechnik. |
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| PENTACON | |||||||||
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Pentacon der Firmenname eines zeitweise bedeutenden Fotokameraherstellers in Dresden. 1959 fusionierten mehrere Dresdner Kamerahersteller zum VEB Kamera- und Kinowerke Dresden, der ab 1964 als VEB Pentacon Dresden firmierte. 1968 wurde der VEB Feinoptisches Werk Görlitz zum VEB Pentacon angegliedert und damit die Namen der Objektive von "Meyer-Optik Görlitz" auf "Pentacon" umgestellt. Die heutige Pentacon GmbH gehört heute zu den Jos. Schneider Optische Werke, Bad Kreuznach. Allerdings wurden nicht nur Kameras sondern auch Objektive und Zubehör unter dem Namen Pentacon vertrieben. Ein Teil des früheren Pentacon wurde der Familie Noble rückübertragen und gehört heute zum Kamera Werk Dresden, das unter anderem Panoramakameras der Marke NOBLEX und Industriekameras der Marke LOGLUX herstellt.
Quelle: Wikipedia / Richard Hummel / |
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PRAKTICA Praktica ist ursprünglich der Markenname für eine Baureihe von Spiegelreflexkameras des Herstellers Pentacon aus Dresden. Die in der DDR gefertigten Fotoapparate wurden auch ins Ausland exportiert und beispielsweise in Westdeutschland von Quelle unter dem Markennamen RevueFlex verkauft. Die erste Praktica-Kamera – die Praktiflex – wurde von Siegfried Böhm konstruiert, im Jahre 1949 vorgestellt und von der Mechanik Kamera Werkstätten VEB Niedersedlitz gefertigt. Dieser VEB war ursprünglich 1919 als Kamera-Werkstätten Guthe & Thorsch GmbH von Benno Thorsch und Paul Guthe in Dresden gegründet worden. Seit den 90er Jahren tragen auch Ferngläser, Digital- und Kompaktkameras die Markenbezeichnung "PRAKTICA". 2001 wurde die Herstellung von Spiegelreflexkameras der Marke Praktica eingestellt. Seit 2002 gibt es Digitalkameras der Marke Praktica, 2004 wurde mit der Produktreihe Luxmedia begonnen. Optiken werden auch beispielsweise für Polaroid und dessen Foveon X3-Gemeinschaftsproduktion mit Sigma produziert. Zum Produktsortiment gehören auch Services wie Ausbe-lichtungen. |
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DIE GESCHICHTE DER DIGITALKAMERA WIRD 30 JAHREPreisfrage: Wann wurde die erste Digitalkamera vorgestellt? Wer nun in seinem Gedächtnis kramt, wird sich kaum erinnern, dass es vor 1990 irgendwelche Geräte gegeben hätte. Der Durchbruch kam erst um die Jahrtausendwende, einige Jahre vorher wurden dank des Siegeszuges des Internets zumindest Webcams populär. Aber davor? Fehlanzeige.Die erste Digitalkamera: 100.000 Pixel, farblos Glauben an die Zukunft Eine kleine Revolution: Die MAVICA Bildübertragung früher: Faxen machen Der Durchbruch der Digitalkamera Die erste "echte" Digitalkamera kam 1991 auf den Markt. Bei der DCS-100 von Kodak handelte es sich tatsächlich um den Urahn heutiger Digitalkameras. Es war eine modifizierte Spiegelreflex von Nikon: Statt eines Films war ein CCD-Sensor mit 1,3 Megapixeln hinter dem Objektiv angebracht. Allerdings war die Elektronik noch mehr als sperrig und musste "ausgelagert" werden, und zwar in eine rund fünf Kilo schwere Umhängetasche. Die hatte dann aber immerhin einen Monitor zur Überprüfung der Bilder, die auf einer Festplatte mit 200 Megabyte Speicher abgelegt wurden. Der Preis für das System war allerdings extrem, rund 25.000 Euro machten die DCS-100 zu einem reinen Profi-System. Zeitgleich kam die erste Version von Adobe Photoshop auf den Markt, wodurch die Digitalfotografie auch für die breite Masse interessant wurde. Logitech Fotoman: Die erste für alle Brauchbare Technik seit 1995 ...And the Winner is |
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GESCHICHTE DER ANALOGEN FOTOGRAFIE Die ersten Bilder von Niepce Kürzere Belichtungszeit und Mehrfachabzüge Die Plattenverfahren Der Rollfilm Rolleiflex - Der Klassiker unter den Kameras Kleinbildkameras und Farbfilme Die "Ur-Leica" - Der Klassiker unter den Kameras Nikon F - Der Klassiker unter den Kameras Die digitale Revolution (Quelle: Planet Wissen / Salim Butt) |
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Analoge Fototechnik
Als im Pentacon gelernter Feinmechaniker-Meister und Ing. Industrieelektroniker für Foto-Kino-Optik, ist für Herrn Hahn die Liebe zur bewehrten analogen Fototechnik nach wie vor groß. Alles kann repariert werden was nicht gerade vom LKW überrollt wurde. Viele Fans aber auch Profifotografen bevorzugen heute noch, trotz digitalem Zeitalter, das Althergebrachte, einfach weil es wirklich gute und zuverlässige Technik ist. Jeder der schonmal einen guten Diavortrag erlebt hat, weiss wie fantastisch dieses analoge Medium sein kann. Interessant für alle Fans und die die es werden wollen sind mit Sicherheit unser großer An- und Verkauf - in dem immer ein Schnäppchen zu schlagen ist, aber auch unserere historischen Beiträge zur Geschichte der analogen Fotografie und speziell zur Geschichte der Dresdner Kameras.
Wir sind authorisierter Fachhändler dieser Hersteller: ______ und bieten immer die aktuellen Modelle, kompetenten Service und eine große Auswahl an Zubehör dafür.

Kamera oder Fotoapparat?
Die Bezeichnung Kamera für einen Fotoapparat leitet sich von dem lateinischen Namen "Camera obscura" ab. So nannte man früher jene Räume oder Kammern, in denen das durch eine kleine Öffnung fallende Licht ein seitenverkehrtes, auf dem Kopf stehendes Abbild auf die gegenüberliegende Wand warf. Dieses Phänomen verwenden auch moderne Kameras zum "Einfangen" ihrer Bilder. Nur wird das flüchtige Bild im dunklen Gehäuse der Kamera von einem lichtempfindlichen Material, einem Film oder CCD Chip aufgefangen. Grundsätzlich arbeiten somit auch die modernsten elektronischen Kameras nach dem gleichen Prinzip wie die Kameras von Anno dazumal. Damit der Film oder der CCD Chip das Bild festhalten kann, muß es genügend lange bzw. hell genug projiziert werden. Die exakte Menge an Licht, die ein Film für das Festhalten eines Bildes braucht, wird durch die Größe der Verschlußöffnung (Blende) und die Dauer der Öffnungszeit bestimmt (Belichtungszeit). Zusätzlich muß sichergestellt sein, daß ein scharfes, nicht verschwommenes Bild auf den Film oder CCD Chip projiziert wird. Dazu dient das Linsensystem des Objektivs. Die Qualität seiner Linsen und die Genauigkeit seiner Einstellung entscheiden über die Güte der Abbildung und damit auch der Qualität des Bildes.
Spiegelreflex- oder SLR Kameras heißen so, weil sie das Motiv über ein Spiegelsystem in den Sucher projizieren. Im Augenblick der Aufnahme klappt dieser Spiegel nach oben, verschließt den Suchereinblick und gibt den Verschluß, hinter dem sich der Film befindet, frei. Dieses System hat den Vorteil, daß für das eigentliche Foto und das Sucherbild dasselbe Objektiv verwendet wird und beide daher weitgehend identische Ausschnitte zeigen. Der Fotograf genießt auch die Vorteile der Belichtungsmessung durch das Objektiv und kann Blende und Verschlußzeit überprüfen. Ebenfalls gibt es eine große Zahl von Wechselobjektiven und Zubehörteilen, was eine außergewöhnliche Vielseitigkeit ermöglicht.
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